Am 10. August 2021 wurde das französische Online-Portal für Visumanträge durch einen Cyberangriff kompromittiert. Dabei wurden die persönlichen Daten von fast 9.000 Antragstellern offengelegt, darunter E-Mail-Adressen, Namen, Geburtsdaten, Nationalitäten und Reisepassnummern. Der Vorfall wurde in einer gemeinsamen Erklärung des französischen Außenministeriums und des Innenministeriums am 3. September 2021 gemeldet. Finanzdaten oder andere sensible Informationen waren nicht betroffen.
Die französischen Behörden reagierten prompt, neutralisierten den Angriff und informierten die Betroffenen. Sie ergriffen Maßnahmen, um zukünftige Angriffe zu verhindern, und die französische Datenschutzbehörde CNIL leitete eine Untersuchung ein. Trotz der Panne betonten die Behörden, dass die Sicherheitsbedingungen des Portals weiterhin gewährleistet sind.