Bei zwei vom Arbeiter-Samariter-Bund Bayern (ASB) betriebenen COVID-19-Testzentren waren personenbezogene Daten von 1.600 getesteten Personen kurzzeitig frei online zugänglich.
Das Leck ereignete sich bei dem Testzentrum im Kreis Forchheim sowie beim Zentrum der Stadt Erlangen und des Kreises Erlangen-Höchstadt. Unter den exponierten Daten befanden sich im Falle von Forchheim Namen, Wohnorte und Telefonnummern und im Falle von Erlangen/Erlangen-Höchstadt postalische und E-Mail-Adressen, Geburtsdaten sowie Angaben zur Staatsangehörigkeit.
ASB hatte ein Berliner Call-Center mit der Terminvergabe der beiden Zentren beauftragt. Zur Erfassung der Daten von Personen, die einen Termin gebucht hatten, war dabei ein Google-Dokument verwendet worden. Dieses war nicht mit einem Passwort gesichert und aufgrund der Berechtigungseinstellungen für jeden zugänglich, der über den entsprechenden Link verfügte.
Nach Feststellung der Datenpanne hatte ASB das Leck geschlossen. Ob unautorisierte Parteien in der Zwischenzeit auf die Daten zugegriffen hatten, ist nicht bekannt.