Ein Sicherheitsexperte hatte im Netz einen falsch konfigurierten und damit öffentlichen Server mit rund 7 Terabyte Daten von Nutzern des Pornoportals Cam4 gefunden. Die Datensätze umfassten nicht nur Nutzerinformationen wie E-Mail-Adressen und Kreditkarteninformationen, sondern auch intime Chatverläufe, sexuelle Vorlieben, abonnierte Kanäle und Angaben zur Abgabe von virtuellen Trinkgeldern für die Darsteller. Der irische Betreiber gab an, die betroffenen Nutzer postalisch darüber zu informieren, wenn ihre Datensätze in dem Datenleck aufgetaucht sind. Der Server wurde nach Benachrichtigung über die Datenpanne innerhalb einer halben Stunde vom Netz genommen.