Ein Sicherheitsexperte entdeckte, dass über die Website der App Elector, welche bei der israelischen Partei Likud im Rahmen des Wahlkampfs zum Einsatz kam, die Zugangsdaten der Administratoren der Seite im Seitenquelltext eingesehen werden konnten. Damit konnte theoretisch jeder über die Website auf eine Datenbank, welche die Daten von 6.5 Millionen israelischen Wählern enthielt, zugreifen und diese heruntergeladen. Zu den so exponierten Daten gehörten mitunter die ID-Nummern, Telefonnummern sowie die Adressen der Betroffenen.
Nach Bekanntwerden des Sicherheitslecks wurde dieses zwar geschlossen, jedoch konnte nicht mehr nachvollzogen werden, von wem und wie oft die Datenbank zuvor heruntergeladen worden war.