Aufgrund eines ungesicherten Elasticsearch-Servers war ein Datensatz des Online-Brokers FBS, der über 16 Millionen Klienten und 400 Tsd. Partner in 190 Staaten verfügt, exponiert worden. Der Datensatz hatte eine Gesamtgröße von ca. 20 TB und enthielt über 16 Millionen Einträge.
Dabei wurden persönliche und teils streng vertrauliche Informationen zahlreicher Klienten von FBS offengelegt. Dazu gehören u.a. die folgenden Angaben: Land, Adresse, Name, IP-Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer(n), Passnummern, Betriebssystem, Handymodell, an FBS-Nutzer verschickte E-Mails, Social-Media-IDs (einschließlich Facebook und Google), persönliche Fotos, Führerschein, Geburtsurkunde, Kontoauszüge, Ausweis-ID, Kreditkarteninformationen, Nutzer-ID, Login-Verlauf, unverschlüsselte Passwörter sowie Links zur Passwortwiederherstellung.
Alle auf dem Server exponierten Dokumente waren in unredigierter Form gespeichert. Auch wenn bisher unklar ist, ob Cyber-Kriminelle auf die Daten zugegriffen haben, wird für alle Betroffenen ein erhöhtes Risiko angenommen, Ziel von Phishing- und anderen Angriffen zu werden.