Der Geheimdienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums hat am 28. März 2022 eine Liste mit Namen und persönlichen Daten von mutmaßlichen russischen Geheimagenten offengelegt. Wie die ukrainische Behörde behauptet, handelt es sich bei den 620 genannten Personen um Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB. Die Liste enthält neben ihren Namen auch ihre Telefonnummern, Adressen, KFZ-Kennzeichen, SIM-Karten-Angaben, Geburtsdaten und -Orte, Unterschriften und Passnummern.
Die Liste wurde auf der offiziellen Seite des ukrainischen Geheimdienstes veröffentlicht. Ihre Authentizität kann derzeit nicht geprüft werden. Russland hat den Vorfall bislang nicht kommentiert.