Die Hackergruppe "Digital Revolution" hat Dokumente zu einem Projekt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB veröffentlicht. Die Gruppe gab an, einen Auftragnehmer des Geheimdienstes angegriffen zu haben und machte das Ergebnis des Hacks öffentlich.
Die Publikation umfasste zwölf technische Dokumente, Diagramme und Codefragmente zu einem Projekt namens "Fronton". Die Interpretation der Dokumente legt nahe, dass es sich dabei um die Grundlagen für den Ausbau eines IoT-Botnetzes handelte, welches vor allem auf Internet-Sicherheitskameras und Digitalrekorder (NVRs) abzielte, da diese ideale Ziele für DDoS-Angriffe darstellten. Dass staatlich unterstütze, russische Hacker sich IoT-Hacking Tools aneignen, ist ein spätestens seit 2018 wiederkehrendes Thema.