Ein Sicherheitsforscher des Dutch Institute for Vulnerability Disclosure (DIVD) entdeckte ein Datenleck beim Technologieunternehmen Fujitsu. Sensible Kundendaten und Passwörter des Unternehmens waren offenbar fast ein ganzes Jahr lang zwischen März 2022 und Anfang 2023 im Netz frei zugänglich. Ein Azure-Bucket war so konfiguriert, dass jeder darauf zugreifen konnte.
Der öffentlich zugängliche Speicherserver enthielt eine vollständige Sicherung der Mailbox mit sensiblen Daten, darunter Klartextpasswörter und AWS-Schlüssel.
Es ist unklar, ob neben dem Sicherheitsforscher noch andere Personen den ungeschützten Bucket von Fujitsu entdeckten und möglicherweise Daten abgriffen. Ebenfalls ist nicht bekannt, ob die Daten missbraucht wurden.
Die Nachricht über die Datenpanne trifft einen der weltweit größten IT-Konzerne zur Unzeit. Fujitsu wurde bereits am 15. März 2023 Opfer von Malware. Wir berichteten darüber am 20. März 2024.