Am 9. März 2021 wurde ein Datensatz des US-amerikanischen Waffen-Online-Shops Guns.com in einem von Hackern frequentierten Dark-Web-Forum veröffentlicht.
Laut einer vom Branchenportal HackRead durchgeführten Auswertung der exponierten Daten enthalten diese diverse sensitive Informationen von Kunden und Administratoren des Shops, darunter u.a. Nutzer-IDs, Namen, knapp 400.000 E-Mail-Adressen, gehashte Passwörter, vollständige Anschriften, Magneto-IDs, Telefonnummern und die Zeitpunkte der Account-Erstellung. Ferner enthält ein gesonderter Ordner verschiedene Bankdaten der Kunden (Name, Bankname, Kontoart, Dwolla-ID, jedoch keine Kreditkartennummern) und eine Excel-Tabelle mit im Klartext vorliegenden Administratoren-Logins für den Shop selbst, sowie für die WordPress-, MYSQL- und Azure-Accounts des Unternehmens.
Guns.com hatte bereits am 13. Januar 2021 eine Datenpanne öffentlich gemacht. Allerdings hatte der Shop-Betreiber damals erklärt, dass diese durch einen Vorfall bei einem seiner Kooperationspartner verursacht wurde und keine Anzeichen für die Kompromittierung von Daten vorlägen.