Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, erklärte, 2021 nicht mehr für den Bundestag kandidieren zu wollen. Grund dafür sei neben der Einführung eines neuen Verhaltenskodex, der unternehmerische Nebentätigkeiten für Abgeordnete stärker regulieren soll, ein massiver Cyber-Angriff, der auf ihn verübt wurde und auch seine Vertragspartner betraf.
Hacker hatten vertrauliche Daten zu Unternehmensbeteiligungen des Unionspolitikers geleakt, nachdem dieser zuvor dem Vorwurf eines mutmaßlichen Interessenkonflikts ausgesetzt war.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, der Verfassungsschutz sowie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg haben Ermittlungen in der Sache aufgenommen.