Der US-Technologiegigant Microsoft gab am 19. Oktober 2022 bekannt, dass sensible Kundendaten aufgrund eines fehlkonfigurierten Servers offengelegt wurden. Zu den frei über das Internet zugänglichen Daten gehörten Namen, E-Mail-Adressen, Inhalte von E-Mails, Angaben zur Unternehmenszugehörigkeit, Telefonnummern sowie Informationen über geschäftliche Vorgänge zwischen den Betroffenen und Microsoft und autorisierten Microsoft-Partnern. Mehr als 65.000 Microsoft-Kunden aus 111 Ländern waren von der Panne betroffen.
Nachdem Cybersicherheitsforscher Microsoft am 24. September 2022 auf das Leck hingewiesen hatten, wurde es geschlossen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in der Zeit, in der die Fehlkonfiguration aktiv war, Unbefugte auf die exponierten Daten zugegriffen hatten.
Nachtrag vom 21. Oktober 2022:
Nach Pressemeldungen vom 20. Oktober 2022 hat die kompromittierte Datensammlung ein Volumen von 2,4 TB und enthält 335.000 Mails, 548.000 Nutzer und 133.000 Projekte. Microsoft hat nach eigenen Angaben die betroffenen Kunden von der Datenpanne informiert.