Informationen der App SweepWizard, die von ODIN Intelligence entwickelt wurde, die der Polizei von Los Angeles helfen sollten, Razzien zu koordinieren, sind an die Öffentlichkeit geraten. So wurden vor einer Razzia im September 2022 persönliche Informationen über Verdächtige versehentlich im Internet veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgte vermutlich aufgrund einer Fehlkonfiguration der App.
Bei dem Vorfall gab es knapp 6.000 Verdächtige, deren Informationen frei zugänglich gemacht wurden, darunter äußerliche Merkmale, Taten, wofür sie verdächtigt wurden sowie z. T. auch Sozialversicherungsnummern.
Die genaue Anzahl an betroffenen Polizeibeamten ist unbekannt, jedoch geht man von mindestens einigen Hunderten aus. Unter den frei zugänglichen Informationen der Polizeibeamten befinden sich Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen.
Des Weiteren wurden Informationen von über 200 geplanten Hausdurchsuchungen versehentlich freigelegt; darunter genaue Daten und Uhrzeiten sowie die Orte der Durchsuchungen.
Nachdem die Polizei nach den Razzien von dem Datenleck erfahren hatte, hat sie umgehend die Nutzung der App eingestellt und eine Untersuchung eingeleitet.