Datenpanne bei PussyCash, ImLive Sensible persönliche Daten von rund 4.000 Darstellern der Pornoseiten pussycash und imlive sind ungeschützt in einem Amazon S3 Bucket abgespeichert entdeckt worden.
Die Pornowebsites PussyCash und ImLive hatten Sammlungen mit hochsensiblen Daten von Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter frei im Internet zugänglich aufbewahrt. Security-Spezialisten fanden die offene Datensammlung auf einem Objektspeicher des Amazon-Dienstes Simple Storage Service (S3) am 3. Januar 2020. Unter anderem enthielten die Datensätze Sozialversicherungsnummern, sexuelle Präferenzen, Adressen, Fotografien, Kopien von Ausweisen und Porträts, bei denen die Darsteller zur Identifikation ihren Ausweis neben Ihr Gesicht halten.
Betroffen waren Sexarbeiter aus zahlreichen Ländern in aller Welt. Das Missbrauchsrisiko für kriminelle oder persönlichkeitsschädigende Zwecke wurde dabei als sehr hoch eingeschätzt. Laut eigenen Angaben haben die Unternehmen das Problem behoben.