Am 18. Mai 2026 wurde bekannt, dass das japanische Hotel‑Check‑in‑System Tabiq des Unternehmens Reqrea über einen öffentlich zugänglichen, falsch konfigurierten Amazon‑S3‑Bucket mehr als eine Million Reisepässe, Führerscheine und Selfie‑Verifikationsfotos von Hotelgästen aus aller Welt exponiert hatte. Die Daten stammten aus dem Zeitraum Anfang 2020 bis Mai 2026. Sicherheitsforscher Anurag Sen entdeckte den Vorfall und informierte TechCrunch sowie das japanische JPCERT, woraufhin der Bucket gesichert wurde. Ob vor der Entdeckung unbefugte Dritte auf die Daten zugreifen konnten, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung unklar.