Bei dem Musik-Streamingdienst Spotify war es zu einer Datenpanne gekommen, bei der die Zugangsdaten tausender Nutzer exponiert wurden. Zu den kompromittierten Daten zählen die E-Mail-Adressen, Nutzernamen, Passwörter und Geburtsdaten der Betroffenen. Nutzer, deren Accounts vom Vorfall betroffen waren, wurden von Spotify darüber informiert und eine Zurücksetzung ihrer Passwörter durchgeführt. Aus einer Mitteilung des Unternehmens geht hervor, dass die mittlerweile geschlossene Sicherheitslücke zwischen dem 9. April und dem 12. November 2020 bestanden hatte.
Bei der Datenpanne handelt es sich bereits um den dritten Sicherheitsvorfall bei Spotify innerhalb weniger Wochen. So waren z.B. erst Tage vor Bekanntwerden des Vorfalls die Accounts mehrerer erfolgreicher Musiker gehackt worden und Ende November hatten Hacker versucht, sich mittels erbeuteter Nutzerdaten durch Credential Stuffing Zugang zu anderen Plattformen zu verschaffen.