Das deutsche Lebensmittel- und Supermarktunternehmen Tegut ist Opfer eines Cyber-Angriffs geworden, der sich gegen die IT-Systeme seiner Firmenzentrale in Fulda richtete. Zwecks einer Einhegung des Angriffs sind diese von Tegut kontrolliert abgeschaltet worden.
Aufgrund dessen waren Teguts E-Mail-Systeme und sog. Warenwirtschaftsprogramme, welche für die Steuerung der Logik verwendet werden, vorübergehend offline. Nachdem zunächst angenommen worden war, dass es - bis auf Warenengpässe, die sich dadurch einstellen könnten - keine weiteren Auswirkungen auf Tegut-Kunden geben werde, wurden nun beim Angriff abgeschöpfte Kundendaten im Dark Web geleakt.
Der veröffentlichte Datensatz enthält dabei Informationen, welche von den Betroffenen (hauptsächlich Besitzer von Kundenkarten) im Rahmen von Befragungen und Studien zu ihrem Einkaufsverhalten erhoben wurden. In einigen Fällen befinden sich auch postalische und E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern darunter.