Um den 21. September 2023 herum erhielt ein Verizon-Mitarbeiter unberechtigterweise eine Datei, die personenbezogene Daten zu 63.206 seiner Kollegen enthielt. Das Unternehmen bemerkte den Vorfall erst am 12. Dezember 2023.
Das Datenleck betraf über die Hälfte der 117.000 Angestellten. In der versehentlich geteilten Datei befanden sich unter anderem Informationen zu Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern bzw. anderen Identifikationsnummern, Geschlecht, Gewerkschaftszugehörigkeiten, Geburtstagen sowie Angaben zum Einkommen.
Verizon zufolge gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Informationen firmenextern geteilt oder anderweitig missbraucht wurden. Der Telecom-Dienstleister gibt an, seine internen technischen Kontrollen verbessern zu wollen und bietet den betroffenen Mitarbeitern kostenlosen Identitätsschutz als Entschädigung an.
Interne Untersuchungen dauern laut Verizon an, Strafverfolgungen wurden jedoch keine eingeleitet.