Auf Telegram wird seit dem 7. Mai 2022 eine Datenbank mit persönlichen Daten und Anmeldeinformationen von ca. 21 Millionen VPN-Benutzern angeboten. Betroffen sind u.a. Nutzer von SuperVPN, GeckoVPN und ChatVPN.
Nach Angaben der Forscher von vpnMentor beinhalten die in der Datenbank enthaltenen Informationen u.a. die vollständigen Namen, Benutzernamen, Ländernamen, Rechnungsdetails, E-Mail-Adressen und gehashten Passwörter der Betroffenen. Da nahezu alle Mailadressen Gmail-Konten waren, gehen die Experten davon aus, dass die besagte Datenbank nur eine Teilmenge des vollständigen Dumps ist.
Ob die Daten im Rahmen eines Hackerangriffs gestohlen wurden oder aber aufgrund einer falschen Konfiguration abgeschöpft werden konnten, ist unklar. Die Datenbank wurde bereits in 2021 im Dark Web zum Kauf angeboten, ist jetzt aber kostenlos auf Telegram verfügbar.
Das Risiko der betroffenen Personen besteht in der Möglichkeit der Erpressung, des Phishing-Betrugs und des Identitätsdiebstahls. Für Bürger von Staaten, in denen die VPN-Nutzung verboten ist, besteht zusätzlich die Gefahr rechtlicher Konsequenzen.