7‑Eleven geriet Anfang April 2026 ins Visier der Ransomware‑Gruppe ShinyHunters. Die Täter behaupteten, rund 600.000 Salesforce‑Datensätze erbeutet zu haben, darunter Kunden‑ und Unternehmensinformationen. Die Angaben ließen sich nicht vollständig unabhängig prüfen. Am 19. April wurde der Fall öffentlich; ShinyHunters setzte eine Frist bis zum 21. April – zahlen oder veröffentlichen. Da die Gruppe am 22. April schließlich 9,4 GB (komprimiert) sensibler Daten auf ihrem Opferportal veröffentlichte, dürfte es zu keiner Einigung gekommen sein.
Nachtrag vom 27.05.2026:
Mitte Mai 2026 hatte 7-Eleven die Attacke bestätigt. Betroffen waren demnach Daten von Franchisenehmern, die diese dem Konzern während des Bewerbungsprozesses übermittelt hatten. Der Angriff fand am 8. April statt.
Ende Mai wurde dann bekannt, dass es der ShinyHunters-Gruppe gelungen ist, die Informationen von 185.300 Personen zu stehlen, darunter Mail-Adressen, andere Kontaktdaten, Geburtstage und Namen.