Die Ransomware-Gruppe Aurora listete am 16. Juni 2026 einen Automobilzulieferer auf ihrem Opferblog. Laut den Angreifern wurden 1,1 TB an Daten von fünf Produktionsstandorten in Moldawien, der Ukraine, Tunesien und der Slowakei exfiltriert. Zu den kompromittierten Daten gehören Personal- und Gehaltsabrechnungen, Steuerunterlagen, Prozessdokumentationen, Passkopien und E-Mail-Archive. Besonders brisant sind Daten aus der Slowakei, die die Unternehmensinfrastruktur für das Firmenkundengeschäft betreffen, einschließlich eines Authentifizierungssystems, IBAN-Verzeichnissen, täglichen Kontoauszügen und SAP-Gehaltszahlungsdateien.
Als Beleg für den massiven Datenabfluss stellten die Täter auf ihrem Darknet-Portal entsprechende Links bereit, über die sich das angeblich kompromittierte Material direkt herunterladen ließ.