Standorte des französischen Versicherungsunternehmens Axa in Thailand, Malaysia, Hongkong und den Philippinen sind Opfer eines Angriffs mit der Avaddon-Ransomware geworden.
Dabei gelang es den Angreifern eigenen Angaben zufolge, insgesamt 3TB an Kundendaten abzuschöpfen. Zu diesen gehören unter anderem die Personalausweis- und Passkopien, Versicherungsansprüche, Vereinbarungen, Entscheidungen, Zahlungs- und Bankinformationen, Verträge sowie Details zu medizinischen Aufenthalten (einschließlich der Gesundheitsgutachten) der Betroffenen.
Die Avaddon-Betreiber kündigten an, sensible Unternehmensdokumente zu veröffentlichen, sollte Axa sie nicht binnen 240 Stunden zwecks der Aufnahme von Verhandlungen kontaktieren. Teile des erbeuteten Datensatzes hatte die Hacker-Gruppe zuvor bereits als Beweis für die Authentizität der Daten in einem Dark-Web-Forum geleakt. Zur Höhe eines ggf. geforderten Lösegeldes liegen gegenwärtig keine Informationen vor.