Im Juli 2026 listete die noch weitgehend unbekannte D1R‑Ransomwaregruppe den Technologiekonzern Robert Bosch GmbH auf ihrem Opferblog.
Die Erpresser behaupten, über einen simplen Logikfehler im Registrierungsformular des US‑Softwareanbieters Synopsys eine Kundendatenbank mit 40.000 Firmen ausgelesen zu haben – darunter Bosch und ARM. Als Beleg präsentierten sie ein CAN‑Bus‑Handbuch - Bosch hatte das dazugehörige Protokoll 1983 selbst erfunden. Bosch erhielt eine Frist bis zum 17. Juli, andernfalls drohe die Veröffentlichung weiterer kompromittierter Daten.
Synopsys erklärte, keine Hinweise auf einen Einbruch gefunden zu haben. Bosch äußerte sich nicht. Die tatsächliche Lage bleibt unklar.