Cyberkriminelle haben das Dialyse-Unternehmen DaVita attackiert. Dies gab das Unternehmen in einer Mitteilung am 14. April 2025 öffentlich bekannt. So haben es die Täter geschafft, Teile des Netzwerks zu verschlüsseln.
DaVita reagierte sofort und trennte betroffene Teile umgehend von der restlichen Unternehmensstruktur. Um das Ausmaß festzustellen, wurde eine Untersuchung eingeleitet. Aus der Mitteilung geht außerdem hervor, dass der Betrieb erheblich gestört wurde.
Nachtrag vom 25.04.2025:
Die Ransomware-Gruppe "InterLock" beanspruchte den Angriff am 24. April 2025 für sich. Sie wollen dem Unternehmen ca. 20 TB an sensiblen Daten gestohlen haben, von denen sie ca. 1,5 TB Teil als Beweis veröffentlichten.
Nachtrag vom 07.08.2025:
Erste Einschätzungen sprechen von ca. 1 Mio. Betroffenen, deren Daten kompromittiert wurden. Diese Zahlen setzten sich aus Meldungen an mehrere Institutionen auf Bundesstaatsebene zusammen: 11.570 in South Carolina, 13.404 in Washington, 915.952 in Oregon, 81.470 in Texas und 7.829 in Massachusetts.
Nachtrag vom 22.08.2025:
Die Zahlen wurden aktualisiert: DaVita listet nun fast 2,7 Mio. Betroffene.
Nachtrag vom 07.09.2026:
In einer gerichtlichen Einigung verpflichtete DaVita sich im September 2026 zur Zahlung von 15 Mio. USD an die Teilnehmer einer Sammelklage.