Cyberkriminelle haben im Januar 2024 ESE, das Behältnissysteme herstellt, angegriffen. Die Täter haben dabei laut einer Mitteilung des Unternehmens unter anderem Daten aus Personalakten kompromittiert.
Des Weiteren sind E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Anschriften und die Beziehungsverhältnisse zum Arbeitnehmer von Notfallkontakten von Angestellten von dem Vorfall betroffen.
Die Mitteilung des Datenvorfalls verfasste das in den Niederlanden ansässsige Unternehmen in Deutsch, Französisch, Englisch und Niederländisch.
Die Ransomware-Gruppe LockBit bekannte sich am 29. Januar 2024 zu dem Vorfall und setzte bis zum 29. Februar 2024 eine Deadline für eine Lösegeldzahlung von gestohlenen Daten. Zum Beweis für einen tatsächlichen Besitz von Informationen luden die vermeintlichen Angreifer unter anderem Dokumente über Zulieferer und technische Analysen hoch.