Cyberkriminelle der LockBit-Gruppe haben am 14. März 2023 das deutsche Logistikunternehmen Fiege Logistik als Opfer gelistet. Die Hacker geben an, bei der Attacke 259 GB an Daten erlangt zu haben.
Laut einer Pressemitteilung des Unternehmen beschränkt sich der Angriff auf das Unternehmensumfeld in Italien und betrifft dort 3 Unternehmensstandorte, die einen Geschäftsanteil von 15% in Italien ausmachen. Nachdem das Unternehmen die Cyberattacke identifiziert hatte, isolierte es betroffene Systeme.
Aufgrund der Angriffs fiel der operative Betrieb in den betroffenen Standorten aus, jedoch konnte das Fiege Logistik den Betrieb von zwei Standorten bis zum 16. März 2023 wiederherstellen. Der Betrieb des dritten Standorts soll laut einem Sprecher ebenfalls bis Ende März wieder sichergestellt werden.
Welche Daten genau erlangt wurden, ist nicht öffentlich, jedoch äußerte der Sprecher zusätzlich, dass durch ein schnelles Isolieren und Eingreifen wenig Gefahr von erlangten Daten ausgeht.
Die Täter haben einige Dokumente veröffentlicht und einen Zeitrahmen von drei Wochen festgesetzt, in dem das Unternehmen ein Lösegeld begleichen müsste, um die Veröffentlichung der erlangten Daten zu verhindern.