Bei einem Ransomware-Angriff auf den israelischen AI-Entwickler Habana Labs, den der US-amerikanische IT-Riese Intel im Dezember 2019 für ca. 2 Milliarden USD gekauft hat, sind Daten gestohlen und von den Angreifern anschließend veröffentlicht worden. Zu den geleakten Daten zählen Account-Informationen der vom Entwickler verwendeten Windows-Domäne, Informationen zur DNS-Zone der Domäne, eine Liste aus dem Code-Review-System des Unternehmens, geschäftliche Dokumente und Fotos von Quellcodes des Entwicklers.
Die Angreifer haben dem Unternehmen ein Ultimatum von 72 Stunden gestellt, um das Leaken der Daten zu stoppen. Ob und, wenn ja, welche Erpressungsforderungen dafür gestellt wurden, ist jedoch unbekannt.
Zum Einsatz kam dabei die Ransomware Pay2Key, mit der bereits mehrere israelische Unternehmen angegriffen worden sind. Als Verantwortliche werden iranische Hacker vermutet. Der Iran und Israel tragen zum Zeitpunkt des Vorfalls einen Cyber-Konflikt miteinander aus.