Gegen den französischen Pharmariesen Pierre Fabre ist am 31. März 2021 ein Angriff mit der REvil-Ransomware verübt worden. Obgleich der Angriff binnen 24 Stunden eingedämmt werden konnte, musste das Unternehmen vorübergehend seine Produktion pausieren.
Die Hacker hatten anfangs ein Lösegeld von 25 Mio. USD gefordert, die Summe hatte sich jedoch auf 50 Mio. USD verdoppelt, nachdem Pierre Fabre der ursprünglichen Forderung nicht binnen einer (mittlerweile verstrichenen) Frist nachgekommen war.
REvil scheint sich auf einen Leak beim Angriff gestohlener Daten vorzubereiten. So findet sich auf der Seite der Hacker-Gruppe bereits ein Link zu einer derzeit verborgenen Leak-Seite für den Pharmahersteller. Laut dem Branchenportal BleepingComputer enthält die Seite Bilder abgeschöpfter Daten, darunter Pass- und Ausweisfotos, eine Liste mit Kontaktadressen und Einwanderungsdokumente.