Nachdem die Betreiber der Cl0p-Ransomware zuvor mitgeteilt hatten, dass es ihnen gelungen war, vertrauliche Dokumente der Angehörigen von sechs US-Universitäten abzuschöpfen, haben die Hacker am 29.03.2021 erste Screenshots der Daten veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass zu den gestohlenen Dokumenten u.a. Steuerunterlagen, Anträge auf den Erlass von Studiengebühren, Bewerbungen, und Passkopien gehören. Aus diesen lassen sich mitunter Fotos, Namen, Geburtsdaten, Heimadressen, Passnummern, Aufenthaltsstatus, und Sozialversicherungsnummern der Betroffenen entnehmen.
Die folgenden Institutionen sind vom Leck betroffen: Yeshiva University, Stanford University, University of Miami, University of Maryland, University of Colorado Boulder und University of California, Merced.
Ermöglicht wurde der Angriff duch eine mittlerweile geschlossene Zero-Day-Sicherheitslücke im Datentransferservice FTA des Anbieters Accellion. Aufgrund dieser Sicherheitslücke waren zuvor bereits mehrere Angriffe der Cl0p-Ransomware-Betreiber auf Unternehmen und Institutionen bekannt geworden, welche FTA eingesetzt hatten.