Der US-amerikanische Digitalfotografie-Dienstleister Shutterfly Inc. wurde Mitte Dezember 2021 von einem Ransomware-Angriff heimgesucht. Betroffen waren die internen Systeme sowie einige der kommerziellen Plattformen, wodurch die Kundenauftragsabwicklung behindert wurde. Nach Insider-Angaben wurden bei der Attacke, für welche die Conti-Bande verantwortlich sein soll, mehr als 4.000 Geräte und 120 Server verschlüsselt. Außerdem wurden große Mengen an Daten gestohlen.
Auf Screenshots veröffentlichten die Cyber-Kriminellen Teile von rechtlichen Vereinbarungen, Bank- und Händlerkontoinformationen, Anmeldedaten, Tabellen mit Kundeninformationen einschließlich von Teilen der Kreditkartennummern. Wie Shuttefly bestätigte, wurde eine Lösegeldforderung in Millionenhöhe gestellt.
Das Unternehmen erstattete Strafanzeige und schaltete Cybersicherheits-Experten zur Untersuchung und Behebung des Vorfalls ein.
Nachtrag vom 29. März 2022:
Am 29. März 2022 erst gab das Unternehmen die Ransomware-Attacke und die damit verbundene Datenschutzverletzung bekannt.