Ein Sicherheitsforscher namens Bob meldete der US-Fluggesellschaft Frontier Airlines am 3. März 2026 Schwachstellen in deren API und ihrer Website. Wer den sechsstelligen Buchungscode (PNR) einer Bordkarte kannte, konnte Passagierdaten abrufen. Nach einer ersten Korrektur verlangte das System zusätzlich den Nachnamen, der ebenfalls auf der Bordkarte steht.
Ein Endpunkt der mobilen API lieferte Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Passdaten, PreCheck-Nummer der US-Sicherheitsbehörde TSA, Zahlungshistorie und Kreditkartendaten bis auf fünf mittlere Ziffern und die Prüfziffer. Auch im Quelltext der Seiten zur Buchungsverwaltung standen diese Passagierdaten.
Frontier behob zwar eine Lücke, aber laut Bob blieben weitere offen. Am 19. Juni 2026 erklärte das Unternehmen dann, es habe die Schwachstellen behoben.