Frontline Education, ein US-Anbieter von Verwaltungssoftware für Schulbezirke, meldete einen Sicherheitsvorfall, der sich am 14. August 2026 ereignete. Angreifer nutzten eine Schwachstelle in einem Softwareprodukt eines Drittanbieters und verschafften sich dadruch unbefugten Zugriff auf die IT-Infrastruktur des Unternehmens. Nach Angaben von Frontline konnte der Angriff am 15. August 2026 eingedämmt werden. Das Unternehmen schloss die Sicherheitslücke und verschärfte die Sicherheitsmaßnahmen.
Die Täter haben personenbezogene Daten von Schulpersonal und Schülern aus den Produkten Frontline Central und School Health Management abgezogen. Je nach Person umfassen sie Namen, Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten, Führerschein-, Reisepass- und andere amtliche Ausweisnummern, Krankenversicherungsdaten wie Medicaid-IDs sowie Schüler-IDs. Meldungen an Generalstaatsanwaltschaften mehrerer US-Bundesstaaten nennen 1.298.917 Betroffene.
Frontline informierte die Schulbezirke und benachrichtigt Betroffene per E-Mail oder Brief.