Bundesweit wird eine Software des Unternehmens Innofabrik von Covid-19-Testzentren für die Terminvergabe und die Mitteilung von Testergebnissen verwendet. Dabei hatte eine Sicherheitslücke in der Software dazu geführt, dass die in der Software hinterlegten Daten der Getesteten frei zugänglich waren und damit hätten von Angreifern abgeschöpft werden können.
Die Lücke war entdeckt worden, nachdem die Zeitung "Tagesspiegel" festgestellt hatte, dass in zwei Berliner Testzentren sensitive Daten wie Adressen und Geburtsdaten von über 6.000 Getesteten frei abgerufen werden konnten. Die genaue Anzahl bundesweit Betroffener ist noch nicht eindeutig geklärt – eine Stichprobe 13 weiterer Testzentren offenbarte, dass der Zugriff auf die Daten von über 45.000 Terminen möglich war.
Innofabrik hatte am 24. April 2021 erklärt, die Sicherheitslücke geschlossen zu haben.