Von Januar bis September 2024 haben mutmaßlich ausländische Akteure die E-Mail-Korrespondenz zwischen Mitarbeitern des Congressional Research Service der Bibliothek des US-Kongresses kompromittiert. Sie konnten dabei möglicherweise auf vorläufige Gesetzesvorschläge und Mitarbeitermeinungen zugreifen.
Die Bibliothek beantwortete 2023 über 76.000 Anfragen. Der Ursprung des Angriffs ist unbekannt, doch es wird vermutet, dass Phishing-Methoden und Sicherheitslücken in E-Mails ausgenutzt wurden. Bereits im September 2024 wurden Daten von fast 3.200 US-Politikern und Mitarbeitern im Dark Web veröffentlicht.