Am 5. Oktober 2025 wurde eine gravierende Sicherheitslücke bei dem österreichischen KI-Startup Localmind bekannt. Das Unternehmen veröffentlichte an diesem Datum eine Meldung über einen Sicherheitsvorfall, infolgedessen betroffene Systeme, darunter auch Serverdienste, abgeschaltet werden mussten.
In den folgenden Tagen erschienen mehrere Berichte über die Art der mutmaßlichen Lücke. So meldete jemand heise Online zufolge ein Test-Konto an, um die angeblich sichere KI auszuprobieren - nur um festzustellen, dass dieses Konto Admin-Rechte besaß. Localmind zufolge handelte es sich bei der Instanz, auf die er zugriff, um eine Beta-Testinstanz, doch konnte die anonyme Quelle von dort aus auch auf andere Instanzen zugreifen.
Localmind gab daraufhin zu, dass es ihm anvertraute Daten nicht angemessen geschützt hatte. Dazu gehören auch im Klartext hinterlegte Passwörter, Chatverläufe, Rechnungen, und mehr. Bei den Kunden selbst gehostete LLMs sollen nicht betroffen sein. Die Lücke trifft dennoch über 150 Kunden, darunter auch Hotels, Kommunen und Energieversorger.