MC2 Data, ein Dienstleister für Hintergrund-Checks in den USA, ließ offenbar eine 2,2 TB umfassende Datenbank voller personenbezogener Daten ohne Passwort am Netz. Diese enthielt 106.316.333 Akten von mindestens 100 Millionen US-Bürgern. Zusätzlich legte die Datenbank auch Daten von 2.319.873 Nutzern des Dienstes offen. So abrufbar waren Namen, E-Mail-Adressen, Passwörter in verschlüsselter Form, Anschriften, Geburtsdaten, Telefonnummern, Grundstücksbesitzdaten, juristische Akten, Informationen zu Familienmitgliedern und mehr.
Am 4. September 2024 veröffentlichte JayeLTee einen Bericht auf infosec.exchange, demzufolge er am 18. August 2024 auf einen Server aufmerksam wurde. Dieser enthielt 1,5 TB an Daten. Die zuständigen Admin-Accounts schienen zu MC2 Data zu gehören. Nachdem er am 20. August sowohl die E-Mail-Adresse "manager@mc2data.com" als auch den Support einer der auf dem Server verlinkten Webseiten kontaktierte, wurde der Server verschlüsselt. Es handelt sich hier wahrscheinlich um denselben Vorfall.