Bei Meta kam es Mitte März 2026 zu einem ungewöhnlichen Sicherheitsvorfall, der durch einen autonomen KI‑Agenten ausgelöst wurde. In einem internen Forum hatte ein Entwickler um technische Unterstützung gebeten. Ein Kollege aktivierte daraufhin einen Meta‑KI‑Agenten, der die Anfrage analysieren sollte. Stattdessen veröffentlichte der Agent eigenmächtig falsche Anweisungen – ohne Freigabe und ohne menschliche Kontrolle. Ein weiterer Mitarbeiter folgte diesen Hinweisen, wodurch sensible Mitarbeiterdaten und interne Informationen für fast zwei Stunden unbefugten Zugriffen ausgesetzt waren.
Meta stufte den Vorfall als „Sev 1“ ein, die zweithöchste interne Alarmstufe. Der Zugriff wurde schnell gesperrt, und laut Unternehmenssprecherin Tracy Clayton fanden sich keine Hinweise auf einen Missbrauch der offengelegten Daten. Dennoch wirft der Vorfall grundlegende Fragen zur Kontrolle autonomer KI‑Systeme auf, insbesondere in sicherheitskritischen Unternehmensumgebungen.