Am 18. November 2024 behaupteten Mitglieder der Hackergruppe IntelBroker auf Dark-Web-Plattformen, dass sie 116.000 Datensätze von Tesla-Ladestationen gestohlen haben. Diese Informationen sollten angeblich Kunden im Nahen Osten und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) betreffen. Laut den Hackern enthielten die Datensätze Namen, Standorte, Zahlungsinformationen, Fahrzeugmarken und Fahrzeug-Identifikationsnummern (VIN).
Eine Analyse der Daten widerlegte diese Behauptung: Ein Großteil der gestohlenen Informationen betraf Personen in Puerto Rico, und die Datensätze enthielten Details zu Fahrzeugen von Audi, Porsche und Volvo – Marken, deren Daten Tesla nicht speichert. Forscher fanden heraus, dass die Daten vom Softwareanbieter Numocity stammten, der Anwendungen und Middleware für E-Ladestationen entwickelt.
Die Hacker gaben an, die Daten über fest einprogrammierte Zugangsdaten in vier Azure-Speicherbuckets entdeckt und heruntergeladen zu haben. Bisher haben weder Tesla noch Numocity öffentlich zu dem Vorfall Stellung genommen.