Eine Sicherheitslücke in der populären „Quittr“-App hat die Masturbations‑ und Pornogewohnheiten von mehr als 600.000 Nutzerinnen und Nutzern offen gelegt. Die ursprünglich Anfang März 2026 bekannt gewordene Schwachstelle betraf eine fehlerhaft konfigurierte Google‑Firebase‑Datenbank, über die persönliche Einträge – einschließlich Häufigkeit von Masturbation, emotionaler Reaktionen auf Pornografie und teils auch Alter – ohne Authentifizierung abrufbar waren.
Die App, die sich als „no‑porn“‑ oder „no‑fap“‑Hilfe bewirbt, verzeichnete schätzungsweise über 1,5 Millionen Downloads und rund 500.000 US‑Dollar monatliche Einnahmen. Bereits am 10. September 2025 wurde das Problem den Entwicklern gemeldet; die Korrektur erfolgte jedoch erst nach Veröffentlichung durch Medien wie 404 Media und cybernews.