Sicherheitsforscher Jeremiah Fowler entdeckte zwei ungeschützte Datenbanken im Netz. Die Datenbanken gehören RapidLegal und Legal Connect, zwei Unternehmen in der Rechtsbranche, die demselben Führungsteam unterstehen. Beide Datenbanken waren ohne Passwörter oder andere Sicherheitsmaßnahmen aufrufbar.
Fowler entdeckte zunächst die Datenbank, die RapidLegal zuzuordnen ist. Diese enthielt 38 TB an Daten, die 38.648.733 digitale Akten umfassen. Darunter befanden sich Gerichtsdokumente, Zahlungsinformationen, und verschiedene personenbezogene Daten.
Die zweite Datenbank, die von Legal Connect unterhalten wird, umfasste 249,9 GB mit insgesamt 89.745 Akten. Diese beinhaltete Dokumentation aus den Jahren 2009 bis 2024, die Fallakten, hinterlegte Dokumente, Rechnungen, Beweise, Rechtsprechungen und andere Akten. Darüber hinaus enthielten einige Dateien Zugangstokens und Authorisierungs-Codes.
Nachdem Fowler beide Betreiber kontaktierte, wurden die Datenbanken unzugänglich gemacht. Genaue Angaben zum Zeitrahmen seiner Entdeckung gab er keine an.