Ende Dezember 2025 hat die kritische MongoDB‑Schwachstelle CVE‑2025‑14847 („MongoBleed“) den französischen Spieleentwickler Ubisoft schwer getroffen. Die Lücke legte Speicherinhalte ungeschützter Datenbanken offen, darunter Zugangsdaten und Tokens.
Am 27. Dezember kam es in Tom Clancy’s Rainbow Six Siege zu massiven Störungen: Spieler erhielten unrechtmäßig Milliarden R6‑Credits, Renown und seltene Entwickler‑Skins. Zudem wurden Accounts gesperrt und Bannlisten manipuliert. Ubisoft trennte Server und Marktplatz vom Netz, kündigte Rollbacks an und hob fehlerhafte Strafen auf.
Parallel wurden interne Git‑Repositories kompromittiert. Angreifer exfiltrierten mehrere Terabyte Quellcode – von älteren Titeln bis zu laufenden Projekten – und stellten Erpressungsforderungen.
Nach bisherigen Erkenntnissen nutzten die Täter die offengelegten Datenbanken als Einstiegspunkt, um Backend‑Systeme zu infiltrieren und sowohl Spielwährung als auch geistiges Eigentum abzugreifen. Ubisoft bestätigte den Angriff auf Rainbow Six Siege, äußerte sich jedoch nicht zum möglichen Code‑Diebstahl.