Der Hacker "ChimeraZ" bot im Herbst 2026 eine Datenbank des französischen Waffengeschäfts Armurerie Lavaux zum Verkauf an. Die 220 MB große Datenbank soll Daten von 120.158 Personen enthalten und verknüpft deren Identitäten und Adressen mit Käufen von Waffen, Munition und Ausrüstung. Der Angreifer verkauft auch gezielte Informationen zu Einzelpersonen für 50 bis 100 USD.
Das Unternehmen hatte bereits am 1. August 2026 eine gezielte Cyberattacke bestätigt, bei der Bestelldaten seit 2025 exfiltriert wurden. Betroffen sind Namen, Telefonnummern, Postanschriften und Bestelldetails. Der Hacker behauptet, die Daten stünden auch im Zusammenhang mit der französischen Schützenvereinigung (FFTir) und dem staatlichen Waffeninformationssystem (SIA), was jedoch unbestätigt ist.
Die Datenpanne gilt als besonders heikel, da sie Kriminellen die gezielte Ausspähung von Waffenbesitzern für Einbrüche ermöglichen könnte. Ein ähnlicher Vorfall bei der FFTir im Jahr 2025 führte zu einer Reihe von gezielten Diebstählen.