Eine Malwareinfektion beim Datenverarbeiter Nippon Columbia Group gefährdete im Oktober 2026 personenbezogene Daten des japanischen Karaokeanbieters Daiichi Kosho. Der Dienstleister meldete am 5. Oktober 2026 Schadsoftware auf einem Mitarbeitercomputer und isolierte diesen am 6. Oktober 2026. Potenziell betroffen sind Datensätze von 8.631.000 Kunden und 93.000 Mitarbeitern: Namen, Geschlecht, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, jedoch keine Passwörter. Datendiebstahl oder Veröffentlichungen wurden nicht bestätigt; Daiichi Koshos eigene Systeme blieben unversehrt. Der Dienstleister setzte Zugangsdaten zurück und untersucht Ursache und Umfang. Daiichi Kosho warnt Kunden vor verdächtigen Zahlungsaufforderungen und Anfragen nach sensiblen Daten.