Am 15. März 2026 drangen Unbekannte in das HR-System „Compas“ des französischen Bildungsministeriums ein und entwendeten Daten von rund 243.000 Beschäftigten, überwiegend Lehrkräften. Kurz darauf tauchten erste Datensätze online auf und wurden auf kriminellen Marktplätzen gehandelt. Nach Behördenangaben umfassten sie Namen, Adressen und berufliche Angaben, was gezielte Betrugsversuche erleichtern könnte. Das Ministerium sperrte „Compas“ sofort, leitete Ermittlungen ein und informierte Datenschutz- sowie Cybersicherheitsbehörden. Eine Strafanzeige in Paris wurde vorbereitet; Betroffene wurden vor Identitätsdiebstahl gewarnt.
Nachtrag vom 08.05.2026:
Im Zusammenhang mit dem Sicherheitsvorfall wurde am 20. April 2026 ein 20‑jähriger Verdächtiger festgenommen, der in Hackerkreisen unter dem Pseudonym „HexDex“ bekannt sein soll. Die Ermittlungen dauern an und die Behörden prüfen mögliche Verbindungen zu weiteren Aktivitäten der Szene.