Das Energieversorgungsunternehmen in Sint-Maarten verzeichnete am 17. März 2022 einen Ransomware-Angriff der Blackbyte-Gruppe auf ihre Systeme. Die Hacker nutzten verschiedene Schwachstellen im Microsoft Exchange Server aus. Das Datenleck umfasst ca. 11.000 PDF-Dokumente, die sich auf Kundeninformationen, aber auch auf technische Scans des Kraftwerkbetriebs sowie um finanzielle Datensätze beziehen.
Das Unternehmen warnte daraufhin die Öffentlichkeit, bis auf weiteres keine E-Mails des Unternehmens zu öffnen. Auch die Büros wurden kurzfristig geschlossen.
Die Hackergruppe verlangte ein Lösegeld von 52 Millionen US-Dollar innerhalb von 30 Tagen.