Die norwegische Entwicklungshilfebehörde Norad entdeckte am 30. Oktober 2026 einen Cyberangriff auf ihr Förderportal, über das sie und das Außenministerium Förderanträge für Hilfsprojekte erfassen. Die Täter meldeten sich mit 27 kompromittierten Nutzerkonten an. Norad schaltete das Portal sofort ab.
Die Angreifer griffen Anträge und Begleitdokumente von drei Organisationen außerhalb Norwegens ab. Namen und E-Mail-Adressen aller 20.614 registrierten Nutzer von 12.511 Organisationen könnten abgeflossen sein. Die Behörde kann nicht ausschließen, dass die Täter Namen von Antragstellern in Konfliktzonen und autoritären Staaten sahen.
Norad meldete den Vorfall der Polizei, der Datenschutzbehörde Datatilsynet und der Nationalen Sicherheitsbehörde (NSM). Externe Experten prüfen den Umfang. Die Täter sind unbekannt. Norad benachrichtigt die Betroffenen.