| incidentID | Datum | Betroffene | Land | Sicherheitsvorfall | href | Land | Tags |
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Die Provinz Nova Scotia wurd Mitte Juni 2023 Opfer eines Cyberangriffs. Cyberkriminelle haben sich hierbei eine Sicherheitslücke der Datentransfersoftware MOVEit zu Nutze gemacht und konnten dadurch auf Dateien der Provinz zugreifen. Die Dateien enthielten unter anderem personenbezogene Informationen über Bürger der Provinz.
Unter die personenbezogenen Daten fallen 55.000 Datensätze über ehemalige und derzeitige zugelassene Lehrer in Nova Scotia, einschließlich Namen, Adressen, Geburtsdaten, Dienstjahre und Bildungshintergründe der Betroffenen. Die erlangten Daten enthalten keine Sozialversicherungsnummern oder Bankdaten der Betroffenen.
Des Weiteren sind ca. 26 000 Schüler und Studenten ab 16 Jahren betroffen. Erlangte Daten hier sind Geburtsdaten, Geschlechter, Schülerausweise, besuchte Schulen, Wohnanschriften und Postanschriften.
Zusätzlich dazu sind etwa 5.000 Eigentümer von Kurzzeitunterkünften im Register für Touristenunterkünfte betroffen. Die gestohlenen Informationen umfassten hier Namen, Adressen der Eigentümer, die Adressen der Immobilien und die Registrierungsnummern.
Etwa 3.800 Personen, die sich bei Nova Scotia Health um eine Stelle beworben hatten, sind ebenfalls betroffen. Die Täter erlangten demografische Daten und Angaben zur Stelle, zu der sich die Betroffenen beworben haben. Die Sozialversicherungsnummern befanden sich nicht unter den kompromittierten Informationen.
Des Weiteren sind 1.400 Empfänger von Nova Scotia-Rentenversicherungen und deren Namen, Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten und demografische Daten betroffen.
1.085 Personen, denen von der Stadtverwaltung Halifax Strafzettel ausgestellt wurden, wurden Namen, Adressen und Nummernschilder bei der Attacke gestohlen.
500 Personen, die in Justizvollzugsanstalten für Erwachsene der Provinz untergebracht sind, sind auch betroffen, Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Häftlingsnummer und Status im Justizsystem wurden gestohlen.
Hinzu kommen etwa 100 Lieferanten von Nova Scotia Health, einschließlich Produkt- und Preisinformationen. Die Bankdaten der Lieferanten sind nicht in den erlangten Daten enthalten.
Bei 54 Personen, denen Strafzahlungen angeordnet wurden, wurden Namen, Führerscheinnummern und Geburtsdaten gestohlen.
Des Weiteren sind 54 Kunden des Department of Community Services (Behörde für kommunale Dienstleistungen) betroffen. Hier wurden Namen, Adressen, Kunden-IDs und Fotos von Fahrkarten erlangt.
Darüber hinaus wurden die Daten von fünf Studenten aus einer Datei des Ministeriums für Arbeit, Qualifikationen und Einwanderung veröffentlicht, darunter Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern, Telefonnummern und Geburtsdaten. Bei zwei weiteren Studenten wurden ihre Namen, besuchte Bildungseinrichtungen und Studentenausweisnummern veröffentlicht.
In einer späteren Analyse des Vorfalls hat die Provinz des weiteren festgestellt, dass weitere Bürger und Angehörige des öffentlichen Dienstes von dem Datendiebstahl betroffen sind. Dazu gehören etwa 13.000 aktive Mitarbeiter der regionalen Bildungszentren und des Conseil scolaire acadien provincial, darunter Lehrer, Verwaltungsangestellte, Mitarbeiter der Personalabteilung und der Finanzabteilung. Zu den kompromittierten Daten gehören Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern, Höhe der Rentenzahlungen und Geschlecht. Es gibt bei den Lehrern Überschneidungen mit der anderen Datenbank, die kompromittiert wurde.