Die Hackergruppe ShinyHunters drang am 7. und 8. Februar 2026 per Voice‑Phishing in das Kundensystem des niederländischen Telekommunikationsanbieters Odido ein. Mitarbeitende wurden telefonisch zur Preisgabe ihrer Zugangsdaten verleitet. Betroffen sind 6,2 Millionen Kunden. Odido machte den Vorfall am 12. Februar öffentlich.
Gestohlen wurden Namen, Adressen, E‑Mail‑Adressen, Telefonnummern, IBANs, Geburtsdaten sowie Pass‑ und Führerscheinnummern. Passwörter und Abrechnungsdaten blieben unberührt. Die Gruppe drohte, insgesamt 21 Millionen Datensätze zu veröffentlichen und forderte ein siebenstelliges Lösegeld bis zum 26. Februar. Odido verweigerte die Zahlung.
Ab dem Stichtag veröffentlichten die Täter täglich neue Datensätze im Darknet. Allein am 26. und 27. Februar erschienen jeweils rund eine Million Datensätze, darunter Bankverbindungen und Ausweisnummern.