Die Parti communiste français (PCF) bestätigte am 23. Oktober 2026 eine Datenpanne, nachdem die nationale Cybersicherheitsbehörde ANSSI die Partei alarmiert hatte. Zuvor hatte ein Unbekannter dem Fachmedium FrenchBreaches eine Datenbank mit Mitglieder- und Sympathisantendaten angeboten.
Eine Analyse der Datei durch das Medium ergab, dass potenziell die Daten von rund 189.308 Personen betroffen sind. Die kompromittierten Datensätze umfassen Namen, Postanschriften, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Finanzdaten sind laut PCF nicht betroffen. Da die Daten politische Meinungen offenlegen, gelten sie als besonders sensibel. Die PCF hat die Datenschutzbehörde CNIL informiert und eine Untersuchung eingeleitet.