Bei ServiceNow, einer cloud-basierten Softwareplattform, gab es ein potenziell massives, auf einen Konfigurationsfehler zurückzuführendes Datenleck. Bereits im Jahr 2023 wies Sicherheitsforscher Aaron Costello auf die Fehler hin, die über 1.000 sog. Knowledge Bases von ServiceNow-Unternehmenskunden ungeschützt zugänglich machten. Infolge dieser Enthüllung spielte ServiceNow zwar Sicherheitsupdates ein, doch waren weiterhin viele Datenbanken online auffind- und abrufbar.
Die von ServiceNow bereitgestellten Knowledge Bases sind von den Unternehmen unterhaltene Datenbanken, über die Mitarbeitende relevantes Wissen in Form von Tutorials und FAQs einsehen können. Folglich sind dort in der Regel firmeninterne Informationen gespeichert, darunter auch Protokolle über Sicherheitsvorfälle und zum Zurücksetzen von Passwörtern, mithilfe derer Angreifer sich in anderen Firmensystemen ausbreiten könnten.
ServiceNow gibt an, bislang ca. 6.200 Mitteilungen an potenziell betroffene Firmen gesendet zu haben.