Cyberkriminelle der Black Basta Ransomwaregang haben Ende Januar 2024 den privaten Wasserversorger Southern Water als Opfer auf ihrer Webseite gelistet. Die Täter behaupten online, bei einem Angriff über 750 GB an internen Daten erlangt zu haben.
Die Gruppe veröffentlichte einige Screenshots als Beweis für den Angriff, darunter Pässe, Personalausweise und persönliche Daten einiger Mitarbeiter. Black Basta droht damit, sämtliche Daten am 29. Februar 2024 zu veröffentlichen, sollte Southern Water Lösegeldforderungen nicht nachkommen.
Southern Water äußerte, dass es zu einem Cyberangriff gekommen ist, bei dem Angreifer eine "begrenzte Menge" an Daten erlangen konnten.
Nachtrag vom 19. Februar 2024:
Wie der Versorger nun öffentlich mitgeteilt hat, wurden bei dem Angriff die personenbezogenen Daten von 235.000-470.000 Kunden kompromittiert. Während das Unternehmen selbst keine Angaben dazu macht, welche Informationen dabei möglicherweise kompromittiert wurden, schreibt die BBC, dass es sich bei den betroffenen Daten um Namen, Referenznummern, Geburtsdaten und Sozialversicherungen handelt.
Nachtrag vom 26.02.2025:
Der Angriff kostete den Versorge mehr als 4,5 Mio. GBP.